Bei Kaffee und Kuchen über den Tod sprechen

Ambulanter Hospizdienst der KHWE organisiert "Death Cafe" am 26. März

Eine Pusteblume im Vordergrund mit einen Sonnenuntergang im Hintergrund.

19.03.2025

Neiheim. Der Ambulante Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst im Kreis Höxter bietet am Mittwoch, 26. März, wieder ein "Death Cafe" an. Interessierte haben ab 15 Uhr die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen ihre Gedanken zum Thema Tod zu teilen. Die Veranstaltung ist Teil eines Themenmonats des Dekanats Höxter. Unter dem Motto “Der Tod trägt schwarz. Und du?” inspirieren und unterstützen Experten und Gleichgesinnte bei der bewussten Auseinandersetzung mit dem Tod.

"Der Tod gehört zum Leben. Doch fehlt oft der Mut oder die Zeit, sich mit ihm auseinanderzusetzen“, sagen Silvia Drüke und Silke Antemann, hauptamtliche Koordinatorinnen des ambulanten Hospizdienstes der KHWE. Das Death Cafe bietet an, genau das zu tun. Der wichtigste Grundsatz: Ein Death Cafe ist weder Trauer- noch Selbsthilfegruppe. Eigene Erfahrungen mit Verlust und Abschied sind keine Voraussetzungen zur Teilnahme.

Ihren Ursprung haben die Kaffeerunden in der Schweiz. Der Soziologe Bernhard Crettaz 2004 das erste "Café Mortel" in einem Seniorenhaus, um in einer angenehmen Atmosphäre über das Sterben zu sprechen. Inspiriert von Crettaz initiierte der Brite John Underwood 2011 in London das "Death Café", das sich international verbreitete. Heute gibt es diese Treffen in über 51 Ländern.

Das Death Cafe in Nieheim findet am Mittwoch, 26. März, ab 15 Uhr in den Räumen des Sackmuseums in Nieheim (Wasserstraße 6) statt. Interessierte können sich über die Themenseite www.dekanat-hx.de oder direkt über das Kursprogramm unter www.kefb.de anmelden. Weitere Informationen gibt es auch beim Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst unter Telefon 05272 3940160.

 

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