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Presse / News

KHWE und Steinbeis-Institut starten Studienzentrum

01.10.2018

Pflegeschüler der KHWE können seit 1. Oktober ausbildungsbegleitend ein Bachelor-Studium im Kreis Höxter absolvieren

Kreis Höxter. Am 1. Oktober starten die ersten Pflegeschüler der KHWE ihr ausbildungsbegleitendes Studium am Standort Brakel. Nach drei Jahren haben sie dann mit dem "Bachelor of Arts in Healthcare" einen Hochschulabschluss in der Tasche, der sie auch für ein weiterführendes Masterstudium qualifiziert.

Den Studiengang bietet das Essener Steinbeis-Transfer-Institut "Institute for Public Health and Healthcare NRW" in Kooperation mit dem Bildungszentrum der KHWE an. "Mussten unsere Schüler früher für die Theorie nach Bielefeld fahren, können sie jetzt ihre komplettes Studium direkt vor der Haustür absolvieren", freut sich KHWE-Personalleiter Ralf Schaum, der das Kooperationsprojekt initiiert hat. "Um dem Fachkräftemangel in der Pflege die Stirn zu bieten, müssen wir in der Region attraktive Angebote schaffen. Wir müssen unseren eigenen Nachwuchs ausbilden und können jungen Menschen mit einem akademischen Abschluss neue Perspektiven und zusätzliche Karrierechancen eröffnen."


Pflegeschüler mit Fachabitur oder allgemeiner Hochschulreife können sich nach einem Jahr Ausbildung für das Studium qualifizieren. "Das erste Jahr ist wie eine Probezeit, in der wir und die Schüler selbst feststellen können, ob sie für den Beruf geeignet sind. Dann können sie sich für das Studium bewerben", erklärt Schulleiterin Ute Pägel. Bereits examinierte Pflegekräfte können sich nach dreijähriger Tätigkeit im Beruf auch ohne Abitur auf einen Studienplatz bewerben.
Die Studierenden lernen unter anderem, ihre praktische Arbeit an neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen auszurichten. Die Studieninhalte, zu denen auch betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen gehören, werden von Dozenten des "Institute for Public Health and Healthcare NRW" wie auch des Bildungszentrums in Vorlesungen und Blockseminaren vermittelt. Diese finden viermal im Jahr zusätzlich zur Ausbildung mit ihren Theorie- und Praxisphasen statt und müssen von den Studierenden durch Dokumentationen und Studienbriefe vor- und nachbereitet werden.

"Unser Studiengang bietet die Möglichkeit einer akademischen Qualifizierung aus dem Bereich Pflege heraus und befähigt Studierende, besondere Verantwortung im pflegerischen Alltag zu übernehmen. Sie können anschließend beispielsweise auch im Bereich der Pflegeforschung, der Berufspädagogik oder im Krankenhaus-Management tätig werden. Es besteht auch die Möglichkeit eines Masterstudiums und einer anschließenden Promotion an unserer oder einer anderen Hochschule", erklärt Studiengangleiter Prof. Dr. rer. medic. Herbert Hockauf.
Das Bachelor-Studium schließt mit einem akademischen Kolloquium ab, in dem die Studierenden ihre Bachelorarbeit, in der ein eigenes wissenschaftlich bearbeitetes Praxisprojekt ausgearbeitet wurde, darstellen, begründen und verteidigen. Der Studiengang startet jeweils zum Wintersemester im Oktober, die Studiengebühren betragen 250 Euro im Monat. Für drei Studierende pro Jahr übernimmt die KHWE die Kosten. Für dieses Stipendium bewerben können sich alle im Studiengang immatrikulierten Studentinnen und Studenten mit Lebenslauf und ihren Leistungsnachweisen.

Unterrichtet werden die Studierenden im Bildungszentrum in Brakel, in dem der Platz wegen steigender Schülerzahlen aber eng geworden ist. Daher wird aktuell nach einer langfristigen Lösung für eine geeignete bauliche Unterbringung für Schul- und Studienteil gesucht. Die KHWE wird darüber zu gegebener Zeit informieren.

Studierende und Ausbilder, Politiker und die Geschäftsführung der KHWE freuen sich über den Studienstart in Brakel (v.r.): Reinhard Spieß, KHWE-Geschäftsführer, CDU-Landtagsabgeordneter Matthias Goeken, Ute Pägel, Leiterin des Bildungszentrums, Jens Albrecht vom Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen am Franziskus Hospital in Bielefeld, Brakels Bürgermeister Hermann Temme, Pflegedirektorin Elke Schmidt, KHWE-Personalleiter Ralf Schaum und (verdeckt) Prof. Dr. Herbert Hockauf vom Essener Steinbeis-Transfer-Institut "Institut of Public Health and Healthcare NRW".
Studierende und Ausbilder, Politiker und die Geschäftsführung der KHWE freuen sich über den Studienstart in Brakel (v.r.): Reinhard Spieß, KHWE-Geschäftsführer, CDU-Landtagsabgeordneter Matthias Goeken, Ute Pägel, Leiterin des Bildungszentrums, Jens Albrecht vom Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen am Franziskus Hospital in Bielefeld, Brakels Bürgermeister Hermann Temme, Pflegedirektorin Elke Schmidt, KHWE-Personalleiter Ralf Schaum und (verdeckt) Prof. Dr. Herbert Hockauf vom Essener Steinbeis-Transfer-Institut "Institut of Public Health and Healthcare NRW".