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KHWEKATHOLISCHE HOSPITALVEREINIGUNG WESER – EGGE

Klinikum Weser-EggeAkad. Lehrkrankenhaus der Universität Göttingen

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Kliniken

 
 
 

Klinik für Rheumatologie

Patienteninformationen

Steife Gelenke, schmerzende Knochen, Muskeln und Sehnen quälen in Deutschland mehrere Millionen Menschen. Betroffen sind Frauen und Männer, junge und alte Menschen und sogar Kinder. Daher ist es wichtig möglichst schnell und kompetent Hilfestellung für alle Betroffenen zu ermöglichen. Das St. Vincenz Hospital in Brakel hat erstmalig im Kreis Höxter im Juli 2005 mit einer internistisch-rheumatologischen Abteilung, unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Michail Govorov, die Voraussetzung für Diagnostik und Therapie entzündlich-rheumatischer Gelenk- und Systemerkrankungen geschaffen. Ziel war es die Versorgung Rheumakranker im Kreis Höxter zu verbessern. In den 8 Jahren wurden hier sowohl stationär als auch ambulant bereits mehrere tausend Patienten betreut.

Komplexe rheumatologische Fragestellungen, schwere Krankheitsverläufe oder unklare Symptome sind Grund für eine stationäre Diagnostik und Behandlung von Patienten in der Abteilung für Rheumatologie.

Behandlungsschwerpunkte

Der Begriff Rheuma kommt aus dem Griechischen und bedeutet ziehender, fließender Schmerz. Rheuma wird häufig als Sammelbegriff für alle Krankheiten im Bereich des Bewegungsapparates, die nicht durch Verletzung oder bösartige Erkrankungen verursacht sind, verwendet. Dazu gehören u.a.:

  • Entzündliche Gelenkerkrankungen (chronische Polyarthritis, Psoriasisarthritis, reaktive Arthritis, Lymearthritis)
  • Entzündliche Wirbelsäulenerkrankungen (Spondylitis ankylosans, undifferenzierte Spondyloarthropathie, Sakroiliitis)
  • Entzündliche Bindegewebserkrankungen (Kollagenosen und Myositiden)
  • Entzündliche Gefäßerkrankungen (Vaskulitiden)
  • Nichtentzündlicher Weichteilrheumatismus (Fibromyalgie)
  • Skelettsystembeteiligung bei metabolischen Störungen (Gicht, Osteoporose)

Degenerative, d.h. durch Verschleiß entstandene Erkrankungen (z.B. Arthrosen), sind zumeist medikamentös nur wenig beeinflussbar und müssen oftmals letztendlich operativ angegangen werden. Bei notwendigen operativen Eingriffen besteht eine intensive Zusammenarbeit mit der Rheumaorthopädie im Hause.

Leistungsspektrum

Diagnostik
Gerade in der Frühphase ist eine Diagnosestellung schwierig, doch muss das gesamte ärztliche Bemühen darauf gerichtet sein, diese Erkrankungen so früh wie eben möglich zu erkennen. Besonders in den ersten zwei Jahren des Krankheitsverlaufs bei chronischer Polyarthritis entstehen übermäßig viele Knorpel-, Gelenk- und Sehnenzerstörungen, die nicht wieder rückgängig gemacht werden können. Ultraschall- und Röntgen, aber ggfs. auch computertomographische und kernspintomographische Untersuchungen der betroffenen Gelenke sind hierbei ebenso wichtig wie diverse Blutuntersuchungen.
Die Punktion eines Gelenkergusses ist nicht nur lindernd, sondern die exakte Untersuchung der Gelenkflüssigkeit erbringt auch wichtige Erkenntnisse.

Diagnostik im Überblick:

  • Diagnostische Gelenkpunktionen
  • Sonographie (Gelenke, Gefäße, Abdomen, Schilddrüse)
  • Konventionelle Radiologie
  • CT, MRT, DXA (im Verbund)
  • Skelettszintigraphie (im Verbund)

Enge Zusammenarbeit mit den anderen Fachrichtungen des Verbundes


Therapie

Medikamentöse Behandlung
Ist die Diagnose gestellt, so sollte eine ausreichende medikamentöse Therapie eingeleitet werden. Die moderne Arzneimitteltherapie rheumatischer und immunologischer Erkrankungen, inklusive Biologica, wird im St. Vincenz Hospital eingeleitet und weitergeführt. Umfassende physiotherapeutische und krankengymnastische Angebote stehen den Patienten zur Verfügung. Bei chronischen Zuständen ist eine Betreuung durch Psychologen und Schmerztherapeuten ebenso gewährleistet, wie die professionelle Unterstützung bei der Klärung sozial-medizinischer Fragen. Hochqualifiziertes Personal steht unseren Patienten bei der Diätberatung zur Seite.

Unterstützende therapeutische Angebote:

  • Einzel- und Gruppentherapie, Schlingentisch.
  • Krankengymnastik auf neurophysiologischer Basis nach dem Bobath-Konzept.
  • Atemgymnastik, Rückenschule, manuelle Therapie.
  • Massagetherapie: Klassische Massage, Bindegewebsmassage.
  • Komplexe physikalische Entstauungstherapie: Manuelle Lymphdrainage, Kompressionsbandage, Entstauungsgymnastik.
  • Thermotherapie: Ganzkörperkältetherapie (Kältekammer), Kaltluftbehandlungen, Eispackungen, Fangopackungen, Heißluft, Rotlicht, heiße Rolle.
  • Hydrotherapie: Medizinische Bäder.
  • Elektrotherapie: Stangerbad, niederfrequente und mittelfrequente Reizstromtherapie, Iontophorese, Phonophorese, Ultraschallbehandlungen, Hochfrequenz, Kurzwelle, Mikrowelle und Magnetfeldtherapie
  •  

Ambulante Angebote

Für ambulante Untersuchungen können Patienten von ihrem Hausarzt oder Facharzt in unsere rheumatologische Ambulanz überwiesen werden.

Die Terminvergabe erfolgt nach telefonischer Vereinbarung: 05272 - 607 - 2501

Qualifikationen

Ärztliche Fachexpertise:

  • Innere Medizin
  • Innere Medizin und SP Rheumatologie
  • Notfallmedizin
  • Akupunktur
  • Ernährungsmedizin DAEM/DGEM 
  • Labormedizin (fachgebunden)

Weiterbildungsermächtigung des Chefarztes Dr. Govorov:

  • Innere Medizin und Rheumatologie (18 Monate)
  • Basisweiterbildung Innere Medizin und Allgemeinmedizin (12 Monate)

Pflegerische Fachexpertise:

  • Palliativpflege
  • Schmerztherapie (algesiologische Fachkraft)
  • Wundexperte
 

Chefarzt

Dr. med. Michail Govorov

Dr. med. Michail Govorov 

Facharzt für Innere Medizin

Rheumatologie

 
 

Sekretariat

Marion Urban

Telefon: 05272 - 607 2501
Telefax:  05272 - 607 2509

Mail: m.urban@khwe.de

St. Vincenz Hospital
Danziger Str. 17
33034 Brakel