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KHWEKATHOLISCHE HOSPITALVEREINIGUNG WESER – EGGE

Klinikum Weser-EggeAkad. Lehrkrankenhaus der Universität Göttingen

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Kliniken

 
 
 

Institut für Radiologie

Patienteninformationen

Das Institut für Radiologie sowie das MVZ Radiologie/Nuklearmedizin sind verantwortlich für die Versorgung stationärer Patienten an den Standorten Höxter, Steinheim und Brakel sowie ambulanter Patienten aus dem Kreis Höxter und angrenzender Regionen. Entsprechend unseres christlichen Auftrages betreiben wir eine patientenbezogene, klinisch orientierte Röntgen-, MRT- und nuklearmedizinische Diagnostik mit modernster Ausstattung. Wir gewährleisten eine zeitgerechte und optimale diagnostische bildgebende Versorgung unserer Patienten.

Leistungsbereiche

Das Spektrum des Instituts für Radiologie sowie des MVZ Radiologie/Nuklearmedizin umfasst nahezu das gesamte bildgebende diagnostische Repertoire sowie Möglichkeiten der interventionellen Radiologie.

Alle von uns durchgeführten Verfahren dienen zur sicheren und schnellen Diagnostik, um den Patienten möglichst zeitnah weitere Therapie-Verfahren zukommen zu lassen und den Patienten in seiner Situation deutlich zu entlasten.


Institut für Radiologie / MVZ

Das Institut besteht aus hochqualifizierten Fachärzten für Radiologie sowie hochmotivierten medizinisch-technischen radiologischen Assistenten und medizinischen Fachangestellten, die jährlich die ca. 50.000 radiologischen Untersuchungen durchführen und begleiten.
Der Sitz des Institutes ist das St. Ansgar Krankenhaus in Höxter.

Das St. Rochus Krankenhaus in Steinheim sowie das St. Vincenz Hospital in Brakel werden von Höxter aus radiologisch betreut. Es besteht zwischen den Häusern eine moderne notfall-teleradiologische Versorgung im Bereich der Computertomographie, so dass dem Patienten auch im Notfall jederzeit eine sichere moderne CT-Diagnostik zur Verfügung steht.

Zusätzlich haben die Fachkliniken der Krankenhäuser der KHWE-Gruppe jederzeit die Möglichkeit, über das krankenhauseigene Radiologie-Informations-System auf die radiologischen Untersuchungen und die Befunde ihrer Patienten zuzugreifen.

In Kooperation mit dem zum Haus gehörenden Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ), das im Gebäude des St. Ansgar Krankenhauses angesiedelt ist, ermöglicht die Schwerpunkt-MRT-Praxis auch weitere diagnostische Möglichkeiten, so z. B. Mammographie, Ultraschalluntersuchungen etc. Mit der sehr engen Verzahnung dieser Institute, medizinisch und technisch, sowie durch kurze Wege wird ein hoher Komfort für Patienten gewährleistet.

Schwerpunkte

Neben sämtlichen konventionellen Röntgenuntersuchungen des Skeletts und der Lunge kommen insbesondere zum Einsatz:

MS-Spiral-CT (Multislice-Spiral-Computertomographie)
Das zeitgemäße, moderne 64-Zeilen-CT des St. Ansgar Krankenhauses ermöglicht die Gesamtdiagnostik des Körpers in wenigen Sekunden. Hier ist neben der Trauma-Versorgung und der onkologischen Versorgung auch die CT-Perfusionsdiagnostik, die angiographische Diagnostik sowie die Kardio-CT-Diagnostik möglich und etabliert.

Im CT ist des Weiteren eine sogenannte CT-gesteuerte Punktion möglich. Dies bedeutet, dass der Arzt im Rahmen einer durchleuchtungsartigen Untersuchung direkt suspekte Herde punktieren und zielgerichtet millimetergenaue Drainagen applizieren kann. Dies ermöglicht kranken Patienten eine schnelle interventionelle Entlastung von z. B. abszessartigen Flüssigkeitsverhalten oder die Sicherung der Erkrankung durch Gewinnung von krankhaft verändertem Gewebe.

Angiographie (digitale Subtraktionsangiographie / DSA)
Diese Untersuchung wird durch die gefäßchirurgische Abteilung im Haus durchgeführt.

Kernspintomographie (MRT)
Im Rahmen der engen Kooperation mit dem MVZ, zugehörig zur KHWE-Gruppe, sind die MRT-Untersuchungen des gesamten Körpers möglich. Hier kann mittels modernster Technik und ohne Strahlung ein Einblick in den Körper gewonnen werden und krankhaft veränderte Strukturen detailliert beschrieben werden, so dass eine gezielte weitere Therapie möglich ist.

Diagnostik von Brusterkrankungen
Im MVZ steht eine digitale Mammographie dem Patienten zur Verfügung. Des Weiteren ergibt sich die Untersuchung im Rahmen einer Mamma-Sonographie durch fachkundige Ärzte.

Nuklearmedizinische Funktionsuntersuchungen
Die Untersuchung des Knochenskeletts, der Lunge und der Schilddrüse.

Sonographie der inneren Organe

Bildgebende Diagnostik

Alle von uns durchgeführten Verfahren dienen der sicheren und schnellen Diagnostik. Die Befunde der Radiologen sind vielfach Voraussetzung, um in den Fachabteilungen den Patienten die Entscheidung über die weiteren erforderlichen Therapieverfahren zu treffen.

Konventionelles Röntgen

Sämtliche konventionellen Röntgenuntersuchungen des Skeletts und der Lunge sind hier in unseren Instituten möglich.

Konventionelle Röntgenuntersuchungen sind Untersuchungen, bei denen mit der Hilfe von Röntgenstrahlen Bilder von Abschnitten des menschlichen Körpers erstellt werden, um Erkrankungen zu erkennen. Eine große Anzahl von Röntgenuntersuchungen im Institut für Radiologie sind klassische Röntgenaufnahmen. Diese werden mit verschiedenen konventionellen Röntgengeräten durchgeführt und in digitaler Form ausgewertet. Die Aufnahmen werden in ein elektronisches System (RIS/PACS-System) gespeichert und stehen somit den Radiologen und zuweisenden Ärzten zur Betrachtung am Monitor zur Verfügung.

Wichtige Bereiche des konventionellen Röntgens sind:

Thoraxaufnahmen (Herz-Lungenaufnahme)

  • Diese Aufnahmen werden z. B. mit der Fragestellung nach Lungenentzündung, Lungenstauung oder Tumorüberprüfung erstellt.

Skelettaufnahmen (Knochenaufnahmen)

  • Diese Untersuchungen werden vor allem mit der Frage nach Knochenbrüchen (Frakturausschluss) und bei degenerativen Veränderungen (Arthrose-Abklärung) durchgeführt.

Digitiale Mammographie (Aufnahmen der weiblichen Brustdrüse)

  • Die digitale Mammographie spielt bei der Erkennung von Mammakarzinomen (Brustkrebs) eine entscheidende Rolle. Hiermit wird gewährleistet, dass sogenannte Mikroverkalkungen, die kleinste Tumore darstellen können, frühzeitig entdeckt werden.
  • Ergänzende Untersuchungen sind die Mammasonographie und die Mamma-MRT (Kernspintomographie der Brust), die ebenfalls über das Institut für Radiologie durchgeführt werden können.

Durchleuchtung von Speiseröhre, Magen, Dünndarm und Dickdarm

  • Diese Röntgendurchleuchtungsmethoden haben seit der Einführung der Endoskopie an Bedeutung verloren, bei bestimmten Fragestellungen sind sie jedoch unvermindert wichtig. Für diese Untersuchungsverfahren steht ein digitales Röntgensystem zur Verfügung.

Angiographie (digitale Subtraktionsangiographie / DSA)

Diese Untersuchung wird durch die gefäßchirurgische Abteilung im Haus durchgeführt.

  • Mit Hilfe der DSA werden Blutgefäße nach Gabe von Kontrastmittel dargestellt. Hierbei können sowohl Gefäßerweiterungen (Aneurysmen) sowie auch Gefäßeinengungen (Stenosen) erkannt werden.
  • Mit speziellen Ballon-Kathetern können eingeengte Gefäße erweitert werden.

Computertomographie (CT)

Mit dem modernen 64-Zeilen-Computertomographen ist es möglich, in kürzester Zeit den gesamten menschlichen Körper zu untersuchen und in den unterschiedlichsten Bildebenen zu betrachten. Hierdurch wurde das Leistungsspektrum des Institutes für Radiologie erweitert. Dies betrifft nicht nur die Arbeitsläufe, die verkürzt wurden, sondern auch die hohe diagnostische Qualität sowie die zusätzliche Reduktion der Strahlenmenge zum Schutz des Patienten. Hiermit wurden neue Untersuchungsverfahren, wie z. B. Kardio-CT und Perfusions-CT möglich. Es können zwei- und dreidimensionale Rekonstruktionen erstellt werden, auch virtuelle Reisen durch den Körper zur Planung weiterer Therapien sind möglich.

Computertomographische Spezialverfahren

Kardio-CT

  • Diagnostik von Herzkranzgefäßen - Abklärung von Gefäßverkalkungen im Rahmen der koronaren Herzerkrankung.
  • Herzkranzgefäße - Abklärung nach Durchführung von Bypass-Operationen.

CT-Perfusion

  • Im Rahmen der Notfalldiagnostik zur Therapieplanung in speziellen Schlaganfallsituationen.

CT-Fluoroskopie

  • In Durchleuchtungstechnik ist es dem erfahrenen Radiologen möglich, gezielt suspekte Areale im Körper oder Abszessverhalte im Körper zu erreichen und diese minimalinvasiv, zum Teil nur in lokaler Betäubung, zu therapieren sowie Gewebe zu gewinnen, um die Therapie und diagnostische Aussage zu verbessern.

CT-Urogramm

  • Mittels strahlensparender Spiral-CT-Technik lassen sich auch kleinste Verkalkungen im Nierenbecken und den ableitenden Harnwegen äußerst sensitiv nachweisen.

CT-Stone

  • Diese Technik ist Grundlage für eine bessere Steintherapie.

CT-Ganzkörper

  • Diagnostik und Beurteilung spezieller Knochentumoren.

CT-Angiographie

  • Beurteilung des Gefäßstatus, insbesondere zur Therapie-Planung.

Kernspintomographie (MRT)

Kernspintomographie-Untersuchungen werden im MVZ im St. Ansgar Krankenhaus durchgeführt. Mit dieser röntgenstrahlungsfreien Technik werden insbesondere Weichteilgewebe-Strukturen ausgezeichnet dargestellt. Die MRT ist als hochmodernes bildgebendes Verfahren vielfältig einsetzbar.

Neuroradiologie

  • Gehirndiagnostik; Abklärung von Tumoren, Entzündungen und gefäßbedingten Erkrankungen.

Ganzkörper-MRT

  • Tumor- und Entzündungsdiagnostik
  • Wirbelsäulen- und Gelenkdiagnostik
  • Weichteildiagnostik

Spezialindikationen MRT

  • MRT der weiblichen Brust (Spezialverfahren für Abklärung von Mammakarzinomen im vor- und nachoperativen Zeitraum).
  • Die MRT der Mamma (Brustdrüse) stellt einen wichtigen Diagnosepunkt der sogenannten komplementären Mamma-Diagnostik im Brustzentrum dar.
  • MRT der Prostata zur Entdeckung und Überwachung von Prostatakarzinomen.

MRT-Angiographie

  • Arteriendarstellung des gesamten Körpers ohne arterielle Gefäßpunktion (insbesondere Halsarterie, Brust- und Bauchschlagader sowie Beinarterien).

Diffusions-MRT

  • Im Rahmen der Schlaganfall-Diagnostik.

Kardio-MRT

  • Die Kardio-MRT ist der neueste Methodenteil der Kernspintomographie. Hier werden ohne Röntgenstrahlen die Anatomie und die Funktion des Herzmuskels beurteilt. Mittels spezieller ultraschneller Sequenzen und unter EKG-Triggerung ist es möglich, anatomische Strukturen des Herzens exakt darzustellen. Die Funktionsparameter des Herzens (Schlagvolumen, Strömungsgeschwindigkeit, Druckgradienten) können genau gemessen werden.
  • Mittels bestimmter Untersuchungssequenzen sowie nach intravenöser Gabe eines Kontrastmittels ist es möglich, normale Herzmuskulatur von Herzinfarktgewebe zu differenzieren.
  • Die Kardio-MRT-Untersuchungen werden jeweils in Kooperation mit den Chefärzten der Medizinischen Kliniken / Kardiologie an den Standorten St. Josef Hospital Bad Driburg (Dr. Detlef Michael Ringbeck) sowie St. Ansgar Krankenhaus Höxter (Dr. Eckhard Sorges) durchgeführt.

Nuklearmedizin

In der Nuklearmedizin werden radioaktive Substanzen zur Untersuchung der Knochen und Schilddrüse benutzt. Für diese Untersuchungen steht eine hochmoderne Doppelkopfspectkamera zur Verfügung. Ergänzt wird diese durch eine Spezialkamera für die Schilddrüsen-Diagnostik.

Die wichtigsten Einsatzgebiete sind:

Knochenszintigramm (Skelettszintigraphie)

  • Bei dieser Untersuchung wird eine schwach radioaktive Substanz intravenös injiziert und die Verteilung und Anreicherung der Substanz mit der Doppelkopfkamera aufgezeichnet.
  • Angewandt wird diese Technik hauptsächlich in der Tumordiagnostik oder Entzündungsdiagnostik.

Schilddrüsenszintigraphie

  • Die Schilddrüsenszintigraphie ist eine spezielle Untersuchungsmethode zur Abklärung des Funktionszustandes der Schilddüse, wobei diese Methode ggf. ergänzt wird durch eine Schilddrüsensonographie.
  • Sie dient der Diagnostik von Schilddrüsenfunktionszuständen und Abklärung von knotigen Veränderungen (Über- und Unterfunktion der Schilddrüse, Abklärung kalter und heißer Knoten).

Lungenszintigraphie

  • Diese Methode wird heute noch angewandt zur Abklärung von lungenembolischen Veränderungen, jedoch nur, wenn die Computertomographie nicht möglich ist (bei Kontrastmittel-Allergie oder Nierenfunktionseinschränkung).

Interventionelle Therapie

Gefäßinterventionen
Gefäßinterventionen werden durch die gefäßchirurgische Abteilung im Haus durchgeführt. Hier kann an mehreren Geräten die Eröffnung von Gefäßen erfolgen, die Stent-Versorgung von verengten Gefäßen sowie Rekonstruktionsmaßnahmen.

Die wichtigste durchgeführte Methode ist die PTA, die sogenannte perkutane transluminale Angioplastie. Mit dieser Technik werden eingeengte oder verschlossene Gefäße behandelt und sind einer möglichen Operation vorgeschaltet. Vielfach muss durch dieses Therapieverfahren auch nicht operiert werden.

Bei diesem Verfahren wird nach Lokalanästhesie in der Leiste ein kleiner Katheter in die Arterien geschoben bis zur Engstelle und diese dort mit einem Ballon-Katheter erweitert. Dadurch wird die Gefäßenge beseitigt. Bisweilen wird auch eine kleine Gefäßstütze aus Metall, ein sogenannter Stent implantiert. Hierdurch wird das Gefäß offengehalten.

Sollten Gerinnsel im Gefäß bestehen, so können diese mittels direkt zu injizierender Medikamente behandelt werden (Katheter-Lyse).

Diese Maßnahmen werden zusammen mit den Ärzten der Gefäßchirurgie und der Medizinischen Klinik I besprochen und koordiniert.

CT - Biopsien und Drainagen
Mit Hilfe der Computertomographie ist es möglich, über gezielte Punktionen Gewebeproben zu entnehmen oder auch Flüssigkeitsansammlungen zu entlasten.
Die Untersuchungen werden oft unter lokaler Betäubung durchgeführt.
CT-gesteuerte Schmerztherapieverfahren werden ebenfalls durchgeführt.

Sprechstunden Ambulanz

Es besteht eine radiologische Privatsprechstunde für alle Bereiche.

Die kassenärztliche Sprechstunde aller weiteren vorgenannten Untersuchungen besteht über das MVZ Radiologie/Nuklearmedizin am St. Ansgar Krankenhaus.

Das Institut für Radiologie sowie das MVZ Radiologie/Nuklearmedizin sind mit den weiteren Institutionen der KHWE, hier insbesondere mit den klinischen Abteilungen, eng verzahnt. Es finden tägliche Demonstrationen der durchgeführten Untersuchungen und gewonnenen Befunde an die Kollegen der weiteren Fachdisziplin statt, mit denen man im engen klinischen Austausch steht. Kurze Wege ermöglichen es sehr schnell, notwendige Informationen über den Patienten dem therapierenden Arzt zur Verfügung zu stellen. Des Weiteren führt dieses ohne Zeitverzug zum Wohle des Patienten, zur Erhöhung der Qualität, zur Kommunikation mit den niedergelassenen Kollegen und auch zur Reduktion der Kosten.

Das Team der Radiologie (Kliniken/ MVZ) der KHWE mit seinen Ärzten, den MTRA, den Fachangestellten sowie dem Sekretariatspersonal freut sich, wenn es Ihnen in möglicherweise auch schweren Situationen hilfreich, unterstützend und freundlich sowie empathisch zur Seite stehen kann auf Ihrem Weg zur Genesung.

 

Chefarzt

Arne Dallmann

Arne Dallmann 

Facharzt für Diagnostische Radiologie

 
 

Sekretariat

Bernadette Struck
Meral Yilmaz

Telefon: 05271 - 66 28 05
Telefax:  05271 -  66 28 09

E-Mail: radiologie.kha@khwe.de

St. Ansgar Krankenhaus
Brenkhäuser Str. 71
37671 Höxter

 
 

Oberärztin

Dr. med. Adrienn Regina Szabó

Dr. med. Adrienn Regina Baján

Fachärztin für Diagnostische Radiologie

 
 

Oberarzt

Dr. med. Hamid Bayan

Dr. med. Hamid Bayan

Facharzt für Radiologische Diagnostik

 
 

Oberarzt

Claus-Daniel Ludolph

Dr. med. Claus-Daniel Ludolph

Facharzt für Diagnostische Radiologie

 
 

Oberarzt

Dr. med. Johannes Ahrens

Dr. med. Johannes Ahrens

Facharzt für Radiologie