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KHWEKATHOLISCHE HOSPITALVEREINIGUNG WESER – EGGE

Klinikum Weser-EggeAkad. Lehrkrankenhaus der Universität Göttingen

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Kliniken

 
 
 

Medizinische Klinik II - Gastroenterologie/Hepatologie - Höxter

Patienteninformationen

In der Medizinischen Klinik II mit den Schwerpunkt Gastroenterologie, Hepatologie und Diabetologie werden unter der Leitung von Herrn Dr. med. Ekkehart Thießen Patienten mit Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Leber und der Gallenwege untersucht und behandelt, wobei eine intensive Kooperation mit der Allgemeinchirurgischen Abteilung des Hauses besteht. Weitere Schwerpunkte der Medizinischen Klinik II liegen in der Behandlung der Blutzuckerkrankheit (Diabetes) und ihrer Folgeprobleme sowie in der Behandlung von Infektionskrankheiten.

In der Gastroenterologie findet ebenfalls überwiegend die Diagnostik, und soweit dies endoskopisch möglich ist, auch die Therapie bösartiger Tumorerkrankungen der Bauchorgane statt.
Patienten mit soliden Tumoren und hämatologischen Erkrankungen werden im Fachbereich Onkologie der Medizinischen Klinik III unter Leitung von Chefarzt F. Burghardt weiter behandelt.

In enger Zusammenarbeit mit der Medizinischen Klinik I werden alle allgemein-internistischen Krankheiten ganzheitlich und kompetent behandelt, was insbesondere für die wachsende Zahl der älteren Patienten mit Erkrankungen im Bereich verschiedener Organsysteme (Multimorbidität) von hoher Bedeutung ist.
Insofern betrachtet sich die Medizinische Klinik II als Teil des Zentrums für Innere Medizin, das die Zielsetzung hat, im Sinne des Patienten die Fachkompetenz von Spezialisten aus den Fachliniken zusammenzuführen.

Zentrum für Innere Medizin

Spezialisten in Kooperation
Angesichts der zunehmenden Zahl von Patienten im höheren Lebensalter und den damit verbundenen Mehrfacherkrankungen (Multimorbidität) verbergen sich hinter Symptomen oft verschiedene Erkrankungen. Insbesondere in der Inneren Medizin ist eine strikte Trennung der Fachrichtungen nicht mehr möglich, da im Sinne des Patienten sowohl bei der Diagnose als auch bei der Wahl und Durchführung geeigneter Therapieverfahren eine enge Abstimmung verschiedener Spezialisten erfolgen muss. 

Das Zentrum für Innere Medizin
Damit unsere Patienten diese interdisziplinäre Versorgung erhalten, haben wir drei Fachkliniken unter einem gemeinsamen Dach zusammengeführt. Dank dieser Struktur können die Mediziner der beteiligten Fachkliniken den Patienten eine optimale lückenlose Versorgung bieten und vorhandene Ressourcen gemeinsam nutzen. Die Herausforderung besteht darin, hochspezialisiertes Wissen so zu koordinieren, dass für den Patienten ein optimales Behandlungsergebnis resultiert. 

Im Zentrum für Innere Medizin am St. Ansgar Krankenhaus in Höxter kooperieren wir mit:

Krankheitsbilder

Magen- und Darmerkrankungen

  • Behandlung von Speiseröhren und Magengeschwüren/ -entzündungen inkl. 24-h-Akut-Endoskopiebereitschaft zur Behandlung akuter gastrointestinaler Blutungen
  • Anlage von Ernährungssonden/PEG
  • Bauchspeicheldrüsenentzündungen
  • Gallenwegserkrankungen
  • chronisch entzündlicher Dünn- u. Dickdarmentzündungen (M. Crohn / Colitis ulcerosa)

Leberfunktionsstörungen

  • Diagnostik und Therapie der chron. Hepatitis B und C
  • Diagnostik und Therapie der Lebertumore und Tochtergeschwülste in der Leber
  • Alkoholische und nichtalkoholische Fettlebererkrankungen
  • Autoimmunerkrankungen der Leber
  • Seltene Lebererkrankungen

Diabetes

  • Diagnostik und Behandlung des Typ I und Typ II Diabetes mellitus
  • Diabeteseinstellung
  • Spezielle Diabetesschulungen
  • Diätberatung duch Diätassistantinnen Behandlung von Spätkomplikationen (inter Interdisziplinäre Behandlung des diabetischen Fußsyndroms

Stoffwechselerkrankungen

  • Diagnostik und Behandlung von Schilddrüsenfunktionsstörungen

Infektionskrankheiten

Interdisziplinäre Behandlung gastroenterologischer Tumorerkrankungen

  • Kooperation von Gastroenterologie, Onkologie, Strahlentherapie und Viszeralchirurgie
  • Wöchentlich interdisziplinäre Tumorkonferenzen

Leistungsspektrum

In der 2008 räumlich komplett neu konzipierten und ausgestatteten Endoskopie- und Sonographieeinheit werden sämtliche diagnostischen und therapeutischen Verfahren angeboten. Das gastroenterologisch-hepatologische Spektrum umfasst:

Endoskopie

Endoskopische Verfahren (Spiegelungsuntersuchungen) zur Diagnostik von Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm und Dickdarm werden mit hochauflösenden Video-Endoskopen der neuesten Generation durchgeführt, wobei auch die Möglichkeit des Einsatzes innovativer Bildbearbeitungsverfahren (z.B. Narrow Band Imaging) besteht. Routinemäßig werden alle endoskopisch-therapeutischen Möglichkeiten wie z. B. die Aufweitung von Engstellen, die Entfernung von Fremdkörpern, die Entnahme von Gewebeproben sowie die endoskopische Entfernung von Polypen angewandt. Endoskopische Probeentnahmen sind nahezu risikolos und werden bei einem Großteil der Endoskopien durchgeführt. Bei Notwendigkeit der Punktion endoskopisch nicht zugänglicher Organe (z.B. Leber, Pankreas) geschieht dies ultraschallgesteuert von außen.

Auch die Spiegelung von Gallenwegen und Bauchspeicheldrüsengang (ERCP) wird sehr häufig durchgeführt, unter anderem bei Vorliegen von Gallengangssteinen, die dann unter Zuhilfenahme verschiedener Hilfsmittel endoskopisch entfernt werden. Bei Nachweis krankhaft verengter Gallenwege können außerdem Plastik- oder Metallröhrchen eingesetzt werden, um den Gallefluss wieder zu gewährleisten.

Ergänzend zur umfangreichen Lungenfunktionsdiagnostik der Medizinischen Klinik I setzen wir moderne Video-Endoskope zur Spiegelung von Luftröhre und Bronchien ein. Während der Untersuchung lassen sich unter anderem blutungsstillende Maßnahmen, Spülungen oder die Entnahme von Lungengewebsproben durchführen.

Eine Endoskopie-Bereitschaft ermöglicht rund um die Uhr, akute Magen-Darm-Blutungen zu behandeln, wobei je nach Krankheitsbild verschiedene endoskopische Techniken (z.B. Ligatur, Unterspritzung, Clip-Applikation) zum Einsatz kommen.

Viele endoskopische Untersuchungsverfahren können auch ambulant erfolgen.

Endoskopische Verfahren:

  • Speiseröhren- Magenspiegelung (Ösophagogastroduodenoskopie) einschl. sämtlicher Blutstillungsverfahren (z.B. Unterspritzung, Clipping, Ligaturbehandlung) sowie Fremdkörperextraktion, Bougierung und Stenting
  • Notfälle: Akutendoskopie in 24-Std.-Bereitschaft zur Akutbehandlung von Blutungen aus dem Magen- und Darmtrakt
  • Dickdarmspiegelung (Ileokoloskopie stationär und ambulant) einschließlich therapeutischer Interventionen (z.B. Polypenentfernung, Blutstillung, Aufweitung von Verengungen)
  • Enddarmspiegelung (Proktoskopie/Rektoskopie) einschl. Hämorrhoidalbehandlung
  • Spiegelung der Gallenwege (ERCP Endoskopische retrograde Cholangiopankreatikographie) inkl. therapeutischer Maßnahmen wie Steinentfernung, Einlegen von Drainagen, Stents
  • Lungenspiegelung (Video-Bronchoskopie) inkl. therapeutischer Maßnahmen
  • Anlage von Ernährungssonden (PEG/PEJ)
  • Endoskopische Tumorentfernung  bei Tumoren des Magens und des Dickdarmes in frühen Stadien (Polypektomie, Mukosektomie)
  • Aufdehnung von tumor-bedingten Engstellen im Bereich der Speiseröhre, des Magens oder des Dickdarmbereiches (Bougierung)
  • Pädiatrische Endoskopie

Sonographie

Innovative Ultraschallverfahren wie die Kontrastmittel-Sonographie oder die Endosonographie in Verbindung mit modernen Ultraschallgeräten ergänzen die gängigen Standardverfahren in optimaler Weise. Mit der Endosonographie können Bereiche untersucht werden, die mit anderen bildgebenden Verfahren teils nur unzureichend beurteilbar sind. Mittels einer miniaturisierten Ultraschallsonde an der Spitze des Video-Endoskops werden beispielsweise Gewebeveränderungen im Bereich der Speiseröhren- oder Magenwand aufgespürt und unter Lokalbetäubung gegebenenfalls gezielt punktieren.
Neben der Endosonographie des oberen Verdauungstraktes mit der Möglichkeit der Feinnadelpunktion innerer Organe bieten wir auch die Rektum-Endosonographie an, eine Ultraschalluntersuchung des Enddarmes mit der Möglichkeit, die Darmwand und angrenzende Strukturen wie Lymphknoten, Prostata oder Gebärmutter darzustellen.

Sonographische Verfahren :
Abdominalsonographie

  • Oberbauchsonographie und Schilddrüsensonographie inkl. sämtlicher Punktionsstechniken
  • Pleurasonographie
  • Farbdopplersonographie
  • Kontrastmittelsonographie

Endosonographie

  • Endosonographie des oberen Verdauungstraktes
  • Endosonographie des Enddarmes
  • Möglichkeit der Feinnadelpunktion

Gastroenterologische Funktionsdiagnostik

Bei Vorliegen unklarer Bauchbeschwerden können mithilfe von Atemtests Nahrungsmittelunverträglichkeiten, beispielsweise eine Lactose- oder Sorbitintoleranz, nachweisen. Säuremessungen im Bereich der Speiseröhre geben Aufschluss über einen vermehrten Rückfluss von Magensäure. Durch die Methode der Ösophagus-Manometrie (Druckmessung) lassen sich verschiedene seltenere Erkankungen der Speiseröhre (z.B. Achalasie) erkennen und anschließend gezielt behandeln.

Diagnostische Verfahren

  • pH-Metrie (Säuremessung) der Speiseröhre
  • Druckmessung in der Speiseröhre (Ösophagusmanometrie)
  • H2-Atemtest

Onkologische Verfahren

In frühen Stadien ist eine endoskopische Tumorentfernung bei Tumoren des Magens und des Dickdarmes (Polypektomie, Mukosektomie) möglich.
Bei Verdacht auf Vorliegen bestimmter Bluterkrankungen oder unklarer Lymphknotenschwellungen können Knochengewebe und Knochenmark (Beckenkammbiopsie) oder Lymphknotenbiopsate (sonographisch- oder CT-gesteuert) entnommen werden.

In enger Kooperation mit der Onkologie der Med.Klinik 2 und verschiedenen Spezialabteilungen (unter anderem Universitätsmedizin Göttingen) werden Chemotherapien durchgeführt. Die optimale Behandlungsstrategie bei soliden Tumoren wird in der Tumor-Konferenz Höxter, einem Zusammenschluss von Tumorspezialisten aller beteiligten Disziplinen (Internisten, Chirurgen, Strahlentherapeuten) festgelegt. Durch das an die Med. Klinik II angeschlossene Medizinische Versorgungszentrum Höxter für Strahlentherapie/Onkologie können diese Behandlungsformen sowohl stationär als auch ambulant durchgeführt werden.

Ambulante Angebote

Ambulante Endoskopien
Zulassung Ambulante Behandlung:
spezielle Untersuchungen im Bereich der Gastroenterologie

Sprechstunde Med. Klinik II/Innere Ambulanz
Mo.- Fr. nach Vereinbarung

HINWEIS: In der Regel ist bei endoskopischen Untersuchungen eine schmerzstillende und beruhigende Begleit-Medikation möglich. Dabei ist zu beachten ist, dass in diesem Fall anschließend keine Fahrtüchtigkeit besteht.

24-h Notfallambulanz: Internistische Notfälle können in der Notfallambulanz rund um die Uhr aufgenommen werden.

24-h Notfall-Endoskopie: Die Endokopie-Abteilung ist 24 Stunden besetzt. Notfalleingriffe, z.B.bei Blutungen der Speiseröhre, sind jederzeit möglich.

Fachexpertise des Behandlungsteams

Ärztliche Fachexpertise:

  • Innere Medizin
  • Gastroenterologie
  • Medikamentöse Tumortherapie
  • Intensivmedizin
  • Suchtmedizinische Grundversorgung
  • Ernährungsmedizin
  • Rettungsmedizin

Pflegerische Fachexpertise:

  • Wundexperten
  • Schmerztherapie (algesiologische Fachkraft)
 

Chefarzt

Dr. med. Ekkehart Thießen

Dr. med. Ekkehart Thießen

Facharzt für innere Medizin

Gastroenterologie

 
 

Sekretariat

Monika Spieker

Telefon: 05271 - 66 2755
Telefax:  05271 - 66 2759

E-Mail:
sekretariat.med-klinikII.kha@khwe.de

St. Ansgar Krankenhaus
Brenkhäuser Str.71
37671 Höxter

 
 

Leitende Oberärztin

Dr. med. Jana Lucas

Dr. med. Jana Lucas

Fachärztin für Innere Medizin

Gastroenterologie

 
 

Oberarzt

Dr. med. Dirk Osterholz

Dr. med. Dirk Osterholz

Facharzt für Innere Medizin

 Gastroenterologie

 
 

Funktionsoberarzt

Rudi T. Boenarto

Rudi T. Boenarto

Facharzt für Innere Medizin 

Gastroenterologie

 
 

Funktionsoberärztin

Schneidewind

Jennifer Schneidewind
(in Elternzeit)

Fachärztin für Innere Medizin